Innendämmungen werden nach wie vor mit Tauwasserbildung und Schimmel in Verbindung gebracht. Aus diesem Grund bietet jedes Innendämmsystem eine Lösung, wie mit diesem Problem umgegangen wird. Bei korrekter Ausführung des Systems ist mit keinem Schaden zu rechnen.
Die innenliegende Dämmung wirkt sich jedoch auf die Abtrocknung eingedrungenen Regenwassers aus: je höher das Dämmniveau, desto langsamer trocknet das Außenbauteil ab. Je nach Schlagregenintensität kann die verzögerte Abtrocknung zu einer unzulässigen Auffeuchtung der Konstruktion führen.
Der bestehende Schlagregenschutz eines Bestandsgebäudes ist jedoch in der Praxis nur schwer abschätzbar und damit nicht sicher zu beurteilen. Die Verbesserung des Schlagregenschutzes durch eine wasserabweisende Beschichtung (Anstrich oder Hydrophobierung) ist nicht immer erwünscht und weist durchaus spezifische Risiken auf.
Hier bietet die Überwachung der Feuchtegehalte – also das langfristige Monitoring – der Außenwand eine Möglichkeit der sicheren energetischen Sanierung mit Innendämmung auch bei hoher oder unbekannter Schlagregenbelastung. Ein weiterer Vorteil eines solchen Systems ist die frühzeitige Warnung des Nutzers, bevor ein Feuchteschaden eingetreten ist.
Genaue Informationen können folgend verlinkten FVID-Nachgedacht 11/2026